Julian Metzger

Was schätzt Du an Oper für Kinder?

Ich mag den direkten Kontakt zum Publikum und freue mich, wenn wir die Kinder richtig fesseln können mit einer neuen alten Oper. Die meisten Kinder wissen ja gar nicht, dass Oper langweilig ist und es macht mir Riesenspaß, Ihnen das endgültig zu verheimlichen. 

 

Was ist Dir mal Lustiges auf der Bühne, am besten bei einer TOL-Produktion passiert.

Bei Hoffmanns Erzählungen singe ich das berühmte Lied von "Kleinzack", während ich auf einem Küchenstuhl meinen Teekessel schwenke. Plötzlich bricht mitten im Lied der Küchenhocker unter mir zusammen. Ich hatte gar keine Zeit, mich richtig zu erschrecken und singend räume ich die Bruchstücke weg und die Vorstellung geht weiter. Das Publikum fand es lustig und dachte, das müsste so sein. Mindestens so komisch war, dass die Regieassistentin danach ausgerechnet bei einer dunklen Szene auf die Bühne schlich, um eine Getränkekiste als Ersatz für den Stuhl zu bringen. Durch den vergrößerten Schattenwurf sah das Publikum ein riesiges schwarzes Monster auf die Bühne taumeln und ein undefinierbares gigantisches Gerät absetzen.

 

Welches ist Deine Lieblingsoper und warum?  

Im Moment gerade "Die Entführung aus dem Serail", weil wir Sie spielen und die Musik sich überhaupt nicht abnutzt. 

 

Was wolltest Du schon immer mal mitteilen?

Ich grüße meine Tante Elibeth und Onkel Günther, dazu auch meinen Onkel Heiner und Arndt! 

 

Wie bist Du Sänger / Musiker geworden?
Erst wollte ich Posaunist werden, dann habe ich erstmal Jura studiert und danach Gesang. 

 

Was machst du sonst noch?

Woanders singen und ganz viele andere Sachen.