Sascha Mink

Was schätzt Du an Oper für Kinder?

Ich kann meiner Phantasie freien Lauf lassen und beim Gestalten von Szenen und Figuren selbst wieder Kind sein. Außerdem sind Kinder das ehrlichste und „direkteste“ Publikum: Sie zeigen sofort, ob sie eine Inszenierung interessant finden und du ihre Aufmerksamkeit fesseln kannst oder nicht. 

 

Was ist Dir mal Lustiges auf der Bühne, am besten bei einer TOL-Produktion passiert.

Eine der tollsten Situationen war, als ich im "Rheingold" für die kranke Woglinde als Qualle eingesprungen bin und einen schlumpffarbenen Nickie-Overall und den dazugehörigen lampenschirmartigen Hut trug! 

 

Welches ist Deine Lieblingsoper (muss nicht TOL-Repertoire sein) und warum?

Claudio Monteverdis "Die Krönung der Poppea". Sie war als Jugendlicher meine „Einstiegsdroge“ in die Opernwelt. Der Text ist modern, die Mischung aus Tragik und Komik perfekt und die Musik unerschöpflich. 

 

Was wolltest Du schon immer mal mitteilen?

Keine Angst vor dem Theater und erst recht keine Angst vor auf der Bühne singenden Menschen! 

 

Wie bist Du REGISSEUR geworden?

Ich spiele Theater seit ich fünf bin. Mit dem Studium (Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis), zahlreichen Praktika und dem ersten Engagement als Regieassistent wurde aus dem Hobby Beruf. Seit dem heißt es: machen! Denn Regie erlernt man am besten in der Probenarbeit mit Darstellern. 

 

Was machst du sonst noch?

Wenn ich nicht als Regisseur arbeite, schreibe bzw. Stücke als Dramaturg betreue, genieße ich es, am Meer spazieren zu gehen, um neue Ideen zu sammeln, Sport zu treiben, um den Kopf frei zu kriegen, und gute Gespräche mit Freunden zu führen. 

 

Meine Homepage:

www.saschamink.de